Bowmen - Mission IV
Fastball Music / BOB-MEDIA (2024)

(12 Stücke, 47:33 Minuten Spielzeit)

„Mission IV“ der deutschen Rockband Bowmen weist schon darauf hin, dass es sich um den vierten Longplayer der Band handelt. Das Album mit dem Titel „Mission IV“ überzeugt mit einer sehr eigenen Mischung aus Grunge und bluesigem Hardrock, wie auch schon das Classic Rock Magazin beim Vorgänger mit der stilistischen Einordnung zwischen Alice In Chains und The Brew festzustellen vermochte.


Die Band besteht aus Markus Escher (Gitarre, Leadgesang), Christian Tilly Klaus (Schlagzeug, Gesang), Jan Wendel (Gitarre, Gesang) und Stefan Pfaffinger (Bass, Gesang). Darüber hinaus wirkten noch Oksana Gessner (Viola bei „Hold Me Now“) und Thomas Bachmann (Gesang bei „Still Got My Time“ und „Black Angel“ sowie Gitarre bei „Hold Me Now Acoustic“) mit.

Die CD erscheint am 31.05.2024 in einem sechsseitigen Papersleeve mit zwölfseitigem Booklet, in dem sich die Songtexte befinden. Auf der CD finden sich elf neue Songs sowie eine Akustikversion vom enthaltenen Stück „Hold Me Now“.

Recht rockig geht es gleich im Opener „Demons“ zu, dass mit kraftvollen Riffs und druckvollem Schlagwerk beginnt. Sobald dann aber der Gesang einsetzt, bekommt der Song einen sehr ansprechenden Groove. Hier wandelt die Band zwischen Alternative und Grunge Rock, bleibt aber recht melodisch.

Alternative bietet die Band dann im folgenden „Said Or Done“, das sie mit Hardrock mischt. Fettes Schlagwerk und Bass eröffnen dann den Song „Diggin’ In The Dirt“, die nach wenigen Momenten durch Gitarrenlicks ergänzt werden. Vor allem die fetten Bassriffs sorgen hier für einen voluminösen Sound.

„Fight The Tight“ hat einen leichten The Brew-Touch, der um weitere stilistische Elemente ergänzt wird. Ein Song der gut abgeht. „Hold Me Now“ ist dann eine emotionale, rockige Ballade, die am Ende noch als Bonus eine akustische Variante bekommt. „Broken Man“ wandelt wieder mehr im Alternative Rock.

Ein markanter Bass eröffnet dann den Song „Still Got My Time“. Grungig und düster ist zunächst der Gesang, der sich aber nach wenigen Momenten weiter entwickelt. „Memories“ beginnt sehr schön mit Akustikgitarre und Satzgesang um sich nach einer Minute mit einem kraftvollen Midtempo-Refrain abzuwechseln. „Palace Of The King“ besticht danach durch eine eingängige Melodie.

Bowmen liefern mit ihrem vierten Werk ein straightes Rockalbum ab, das zwischen Alternative, Grunge und bluesigem Hardrock tendiert.

Stephan Schelle, Juni 2024

   

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