Wolfen Reloaded – Ther Ghost From Within
Fastball Music / BOB-MEDIA (2024)

(10 Stücke, 46:55 Minuten Spielzeit)

Nach ihrem Debütalbum „Changing Time“ aus dem Jahr 2018 veröffentlichte die deutsche Rock Band Wolfen Reloaed mit „The Ghost From Within“ am 17.05.2024 ihr neues Album. Dabei verfeinert die Band auf dem zweiten Album ihren Sound noch mal deutlich und verbindet gekonnt progressive Einflüsse mit klassischem Hard Rock, der immer wieder für Überraschungen sorgt.


Die Band besteht aus Christian Freimoser (Gesang), Wolfgang Forstner (Gitarren), Thomas Rackl (Bass) und Manuel Wimmer (Schlagzeug). Die CD erscheint im Jewelcase mit achtseitigem Booklet.

Auch wenn auf dem Cover ein Totenkopf abgebildet ist, so erwartet die Hörer kein düsterer Metal, sondern mehr Hardrock und Metal, vermischt mit einigen Progressive-Rock-Elementen. Der 4:47minütige Opener „Rise Of The Machines“ startet mit einem sehr schönen Akustikgitarren-Intro und wechselt nach 30 Sekunden in einen, von fetten Metalriffs durchzogenen Song, der nun zwischen Hardrock und Metal pendelt, aber immer melodisch bleibt.

Unterboden des 3:46minütigen „New World Order“ sind druckvolle, fette Gitarren. Dagegen beginnt „Point Of No Return“ mit melodischeren Gitarrenlicks. Bass und Schlagzeug treiben diesen melodischen Song gut voran. Ein fetter Song, der live besonders gut rüberkommen wird. In „Dangerous Minds“ kommen dann Riffs auf, die an Led Zeppelin erinnern.

Insgesamt sind die Songs aber doch vom Sound recht ähnlich. Da ist dann das 4:38minütige „Broken“, das kurz vor dem Ende erklingt, eine wahre Wohltat. Dabei handelt es sich um eine sehr schöne, gefühlvolle Ballade, bei der Zipp Kowalew die Band an Piano und Synthesizer begleitet hat. Dazu kommt noch die Akustikgitarre und Christian Freimosers Stimme kommt in diesem Song besonders zur Geltung.

Mit „Hurricane“ (mit leichten Led Zeppelin-Riffs) und „Nightmare“, in dem progressivere Klänge aufkommen, endet dann das Album.

Wolfen Reloaded bieten auf ihrem zweiten Album eine Mischung aus Metal, Hard- und Progressive-Rock. Es mag aber an der Abmischung liegen, dass auf mich die Stücke doch etwas gleichförmig wirken. Melodisch sind sie aber allemal. Hier empfehle ich vorher hinein zuhören.

Stephan Schelle, Mai 2024

   

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